GESCHICHTE

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Penzion Park Laško

Auf dem Gebiet der Pension Park stand einmal die Zobin-Mühle (auch als die Gunzel-Mühle bzw. Slanič-Mühle bekannt), später wurde an dieser Stelle der Mühlenhof Mlinski dvor (Mühlhof genannt) gebaut, der schon ein Teil der damaligen Therme Laško war.

Während im Jahr 1770 auf dem rechten Ufer von Rečica das Fundament für die Zobin-Mühle gegraben wurde, wurden die Spuren von Warmquellen gefunden, die sofort verschüttet wurden. Zum Gedenken an diese Warmquellen wurde auf dem linken Ufer von Rečica die kleine Kapelle von Maria aufgestellt, die nach dem Zweiten Weltkrieg entfernt wurde.

Im Jahr 1846 haben für die Quellen von Laško auch die Uhlichs, die wirtschaftlich starken Besitzer des Bads in Rimske Toplice, Interesse gezeigt.

Es ist interessant zu sehen, wie sich der Ingenieur Rödel ursprünglich die Quellenverlegung vom Gebiet, wo später Mlinski dvor stand, bis zum Bad vorgestellt hat. Mit den drei vertikalen Rohren aus hartem Holz, die er fest in die isolierten Dolomitrisse eingefügt hat, wollte er das warme Wasser so hoch heben, dass es von sich aus in das Becken fließen würde. Aber das Wasser erhob sich in den Rohren nur bis zur bestimmten Höhe (damals 120 cm) über der Wasseroberfläche des Flusses Savinja. Endlich erkannte er, dass er einen besonderen undurchlässigen Kanal von den Quellen zum Pumpwerk bauen muss, das das Wasser in die höher liegenden Räume zuführt. Vom Bach Rečica musste er einen besonderen Wasserkanal zur nördlichen Wand des neuen Bads verlegen, wo er ein großes wasserbetriebenes Holzrad eingebaute, damit die Pumpen das Wasser ins Bad schieben konnten. Deswegen musste er die Zobin-Mühle am Bach Rečica abkaufen und abreißen. Im Jahr 1853 wurde das Becken mit den Maßen 18 x 5 x 1,5 m und mit 900 hl Wasser fertiggestellt, das in vier Stunden gefüllt werden konnte. Damals war das das größte Becken unter allen Innenbecken in der Region Štajerska. Jenseits des Bachs Rečica auf dem linken Ufer hat er dann die Villa Rödel (Rödelhof) gebaut, wo er mit seiner Familie wohnte. Hinter der Villa hat er einen langen, niedrigen gedeckten Gang mit Schmuckskulpturen und einem Wasserspiel errichtet. Auf der nördlichen Seite hat er das Wirtschaftsgebäude mit einem großen Garten gebaut. Neben den Felsenwänden auf dem rechten Ufer von Rečica hat er ein einstöckiges Gebäude Mlinski dvor (Mühlhof) errichtet, das an die ehemalige Zobin-Mühle erinnert. In Mlinski dvor gab es 24 Zimmer.

Von der Quelle am Waldhang über die Villa Mühlhof hat er eine eigene Wasserleitung für die Bedürfnisse des ganzen Bads errichtet. Die Wasserleitung von dieser Quelle, in der sich qualitätsvolles Wasser befindet, ist so nach mehr als 160 Jahren für die Bedürfnisse der Pension Park noch immer in Gebrauch.

In der Felsenhöhle hinter dem Mlinski dvor gab es einen Kühlraum mit Eis, das im Winter auf dem Fluss Lava gebrochen wurde. Das war ein Lager für Getränke und Gemüse.
In der Mitte der Villa Mlinski dvor hat er auch ein Turmstockwerk mit einer offenen Terrasse gebaut, wo die Fahnen gehisst wurden. In diesem Gebäude wohnten die Musikanten verschiedener Blasorchester und Orchester mit Frauen und Kindern. Hier gab es auch einen Rasier- und Haarsalon. Vorne befand sich auch ein kleiner See, wo die weißen Schwäne, Gänse und Enten die Gäste unterhalten haben.

Im Jahr 1920 wurde das Kohlenbergwerk Huda jama wieder eröffnet. Es wurden auch die Bergwerksbahn und ein Tunnel durch die Felsen bei Mlinski dvor gebaut. Dabei hat das Bergwerk wegen der Streckennivellierung die dortige Fläche mit dem Nebengestein aus der Höhle verschüttet. Damit war Schluss mit dem berühmten Spazierweg zum Bach Rečica. Der Fluss Lava, wo das Eis für den Kühlraum gebrochen wurde, wurde auch verschüttet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Mlinski dvor von armen Bewohnern besiedelt, obwohl er schon in einem sehr schlechten Zustand war, weil ihn niemand instandgehalten hat. Im Jahr 1927 wurde das berühmte Gebäude abgerissen. Der Baumeister Srebot hat aus dem restlichen Material in Laško ein Haus gebaut.

Im Jahr 1989 entstand die Idee über die Revitalisierung dieses Gebiets. So entstand mit Unterstützung des damaligen Kurbades Laško der sportlich-touristische Komplex Pension Park, der seine Türen im Jahr 1994 geöffnet hat.

Wir möchten noch anmerken, dass bei dem Bau der Objekte der heutigen Pension Park ein verlassener Bergwerksgang gefunden wurde, von dem wir noch immer einen Teil des Holzausbaus verwahren.